Ältester Festungsbau der Stadt Solothurn, 1459–1463 erstellt. Er gab Anlass zu Sagenbildung wegen seiner originel-len Form. Erstellt wurde er gegen Angriffe von Land und Wasser her: um 1700 eingebaut in die Nordwestecke einer Halbbastion der Schanzen. Da er aus einem ungleichseitigem Fünfeck aufsteigt, (meisterhafter Dachstuhl) erscheint der Spitzhelm schief, ausser in der Symmetrieachse. Mauern aus leicht geböschtem Quaderwerk, durchbrochen von schmalen Scharten: dahinter grosse Nischen. Im untersten Geschoss befindet sich das Verlies (Eisengitter): im vierten Stock die Wärterkammer: totale Höhe 50m. Der Turm ist Lokal des Artillerievereins und ist zugänglich. – Die lindenbestandene Bastion, wie einst der ganze Schanzenring, aus mächtigen Quadern gefügt, ist an zwei Ecken mit zierlichen Stuckhäuschen (échauguettes) besetzt.