An der Stelle, wo heute die Kirche in Oberbipp steht, befand sich im 2./3. Jahrhundert n. Chr. ein römisches Landhaus. Es wurde vermutlich beim Alemanneneinfall um das Jahr 260 zerstört. Eine alemannische oder burgundische Sippe hat dann im 7. Jahrhundert hier ihren Friedhof angelegt. Bereits um die Mitte des 8. Jahrhunderts ist die erste Kirche nachzuweisen. Sie war Johannes dem Täufer geweiht. Um 1100 veranlassten die Froburger den Bau einer romanischen Pfeilerbasilika.
Im 15. Jahrhundert erbaute man im spätgotischen Stil einen Kirchturm mit Käsbissendach. 1686 genügte die alte Kirche den Erfordernissen nicht mehr. Bis auf den Turm wurde sie abgerissen und nach Plänen von Münsterbaumeister Abraham Dünz (1630-1688) wurde das jetzige Kirchenschiff gebaut.